Satzung der Katholischen Kirchenmusik „Cäcilia“ Flonheim


§1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein wurde im Jahre 1921 gegründet und führt seinen Namen „Katholische Kirchenmusik Cäcilia“. Er hat seinen Sitz in Flonheim. Die Katholische Kirchenmusik Flonheim ist Mitglied des Diözesanverbandes der Bläserchöre im Bistum Mainz und damit berechtigt und angehalten an den Veranstaltungen des Verbandes teilzunehmen. Der Verein ist nicht in das Vereinsregister eingetragen.

§2 Zweck des Vereins

Der Verein wirkt bei der Gestaltung der Gottesdienste und kirchlichen Feste, bei Veranstaltungen der Pfarrei und weltlichen Festen mit. Er will darüber hinaus auch der Geselligkeit innerhalb der Pfarrei und der bürgerlichen Gemeinde dienen. Partei-Politische Veranstaltungen sind ausgeschlossen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine finanziellen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 Mitgliedschaft

Als aktive Mitglieder gehören dem Verein in der Regel Angehörige der katholischen Pfarrgemeinde. Angehörige anderer christlichen Konfessionen können dem Verein ebenfalls beitreten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand auf Vorschlag des Dirigenten. Aktives Mitglied kann unter den zuvor genannten Voraussetzungen jede Person werden, die ein Musikinstrument beherrscht bzw. erlernt. Jedes aktive Mitglied ist verpflichtet, an den durch den Dirigenten festgesetzten Proben und an den Vereinsveranstaltungen teilzunehmen. Für die Mitwirkung der aktiven Mitglieder bei Veranstaltungen Dritter erlässt der Vorstand besondere Richtlinien. Passives Mitglied kann jede Person werden, die einer christlichen Konfession angehört. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme als aktives bzw. passives Mitglied unterbleibt bei begründetem Widerspruch des Ortspfarrers. Der Ortspfarrer hört vor seiner Entscheidung den Pfarrgemeinderat. Jedes passive Mitglied ist zur Zahlung eines Vereinsbeitrages verpflichtet, aktive Mitglieder sind hiervon ausgenommen.

§4 Austritt und Ausschluss

Der Austritt eines aktiven oder passiven Mitgliedes kann nur zum Jahresende erfolgen und muss dem Vorstand schriftlich angezeigt werden. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es das Ansehen des Vereins schädigt oder schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, insbesondere die mit dieser Satzung eingegangenen Verpflichtungen nicht einhält oder länger als 12 Monate seinen Beitrag nicht entrichtet. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand, wobei eine Mehrheit von drei Vierteln der Stimmen erforderlich ist. Das Mitglied kann Einspruch bei der Mitgliederversammlung einlegen. Über den Einspruch beschließt die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der Stimmen.

§5 Organisation und Verwaltung

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Leitung des Vereins erfolgt durch den Vorstand, dieser besteht aus dem:

1.Vorsitzenden
2.Vorsitzenden
Kassierer
Schriftführer
2 Beisitzern
Ehrenvorsitzender

Der jeweilige Ortspfarrer gehört in seiner Funktion als Präses dem Vorstand an.
Der Vorstand wird durch die Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.
Der 1. Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende führen die rechtsverbindlichen Unterschriften des Vereins und vertreten ihn gegenüber den Mitgliedern sowie nach außen, wobei jeder für sich zeichnungsberechtigt ist. Die besonderen Pflichten und Befugnisse der Mitglieder des Vorstandes werden in der Geschäftsordnung geregelt.
Der Musikleiter des Vereins berät den Vorstand bei seinen Beschlüssen im Hinblick auf die musikalischen Belange.
Die Gestaltung der Gottesdienste, der kirchlichen Feste und die Mitwirkung bei Veranstaltungen der Pfarrei erfolgt nach näherer Abstimmung mit dem Pfarrer.
Der Vorstand ist mit einfacher Stimmenmehrheit beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder Anwesend sind.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden oder seines Stellvertreters.
Aus Wichtigen pastoralen Gründen kann der Pfarrer verlangen, dass eine Angelegenheit im Pfarrgemeinderat erörtert wird, bevor der Vorstand beschließt.
Die Genehmigung des Kirchenverwaltungsrates ist erforderlich bei Kreditkäufen oder Darlehn über DM 1000,-.

§6 Mitglieder und Generalversammlung

Die Mitgliederversammlung findet jährlich im ersten Kalendervierteljahr statt. Dabei sind der Jahresbericht und der Kassenbericht bekanntzugeben. General- und Mitgliederversammlung werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, durch einfachen Brief einberufen. Dabei ist die Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen. Die Einberufungsfrist beträgt mindestens 8 Tage. Anträge und Anregungen der Mitglieder zu der Tagesordnung sollen 2 Tage vor der Generalversammlung dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden. Jedes Mitglied ist stimmberechtigt, ebenso die Mitglieder des Vorstandes. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienen Mitglieder. Bei der Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters. Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung tritt der Verein zusammen, wenn es der Vorsitzende oder dessen Stellvertreter nach Anhörung des Gesamtvorstandes für angemessen erscheint oder mindestens 1/5 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Grundes und Zweckes verlangt.

§7 Besondere Bestimmungen

Das Amt jeden Mitgliedes des Gesamtvorstandes ist ein Ehrenamt. Die Wahl des Dirigenten wird von den aktiven Musikern zusammen mit dem Vorstand getroffen, sie bedarf der Zustimmung des zuständigen Pfarrers. Die Rechte und Pflichten des Dirigenten beruhen auf einer schriftlichen Vereinbarung mit dem Verein. Dabei sind die Richtlinien des Bischöflichen Ordinariates zu beachten.
Einzelheiten regeln die Geschäftsordnung.

§8 Mitgliedsbeitrag

Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

§9 Ehrungen

Ehrungen von aktiven Mitgliedern werden entsprechend den Richtlinien des Diözesanverbandes vorgenommen. Ehrungen von passiven Mitgliedern werden in geeigneter Weise anlässlich von Vereinsveranstaltungen vorgenommen. Ehrenmitglied des Vereins kann werden, wer sich als Förderer der Musik und des Vereins besonders verdient gemacht hat. Über die Ehrenmitgliedschaft entscheidet die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes.

§10 Änderung der Satzung

Die Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung mit zwei Drittel Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Der Antrag auf Änderung muss in der Tagesordnung aufgenommen sein. Die Änderung bedarf der Zustimmung des Bischöflichen Ordinariates Mainz.

§11 Auflösung des Vereins

Die Katholische Kirchenmusik Flonheim gilt als aufgelöst, wenn die Mitgliederzahl des Vereins weniger als 10 Personen beträgt. Das Vereinsvermögen darf im Falle der Auflösung des Vereins nur zu einem gemeinnützigen Zweck im Sinne des §2 dieser Satzung verwendet werden. Das Vereinsvermögen wird von der Katholischen Kirchengemeinde Flonheim übernommen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§12 Protokollieren von Beschlüssen

Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des Vorstandes sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten. Die Niederschrift ist von Schriftführer und dem 1.Vorsitzenden zu unterschreiben.

Flonheim, den 12.08.1980            gez. B.Petry (1.Vorsitzender)

Genehmigt durch das Bischöfliche Ordinariat.
Genehmigung dieser Satzung erteilt am 10.01.1981